Energiewende zu Hause

Der Umstieg auf Ökostrom ist ganz einfach

GruenerStromJeder Haushalt kann mit der Energiewende sofort beginnen. Es ist kinderleicht. Im Internet gibt es eine Fülle von Vergleichsportalen, die alle verfügbaren Informationen aufzeigen. Wichtig ist dabei, einen Ökostrom-Anbieter zu wählen, der nachweisen kann, dass er tatsächlich in den Bau neuer Anlagen zur Nutzung von Bio-, Wind- und Solarenergie bzw. in die energetische und ökologische Modernisierung von Wasserkraftwerken investiert.

Dies ist gewährleistet bei Ökostrom-Anbietern, die mit dem „Grüner Strom Label“ ausgezeichnet sind.Aber auch das „ok-power-Gütesiegel“ steht für eine vertrauenswürdige und transparente Zertifizierung von Ökostrom mit echtem Zusatznutzen für die Umwelt. Vergeben wird es vom Verein EnergieVision e.V., den das Öko-Institut, der WWF Deutschland und die Verbraucherzentrale NRW zu diesem Zweck gegründet haben.

Ökostrom ist gar nicht teuer!

Im Juli 2011 betragen die jährlichen Stromkosten aus Kohle- und Atomkraft für einen Durchnittshaushalt zwischen €875,00 und €930,00 (4000kWh inkl. Grundgebühr). Zertifizierter Ökostrom dagegen zwischen €880,00 und €980,00. Den Unterschied kann man leicht durch den Verzicht auf die Standby-Funktion eines Ferhsehers oder Musikanlage oder den Austausch einer einzigen kleinen Glühlampe durch eine Eneregiesparlampe einsparen. Gehen Sie doch ‚mal auf die Suche nach den Stromfressern in Ihrem Haushalt. [Hier] können Sie von uns ein Energikostenmessgerät leihen.

Übrigens, bei einer richtigen Anbieterwahl und unter Ausnutzung von Wechselprämien ist Ökostrom sowieso billiger zu haben, als herkömmlich erzeugter Strom.

Wer die Wahl hat…

Die vom NABU und Aktionsbündnis „Atomausstieg selber machen!“ empfohlenen Anbieter finden Sie [hier]. Alle Produkte mit dem „Grüner Strom Label“ gibt’s [hier] und die Angebote mit dem „ok-power-Gütesiegel“ sind [hier] aufgelistet. Weitere Informationen und aktuelle Testergebnisse findet man in der Zeitschrift Ökotest [hier].

Bei der Wahl Ihres neuen Anbieters und eines geeigneten Tarifes hilft ein Stromkostenrechner. Hier geben Sie die Postleitzahl und Jahresverbrauch in Kilowattstunden ein. Wie hoch Ihr durchschnittlicher Stromverbrauch pro Jahr ist, können Sie in Ihrer letzten Stromrechnung ablesen. Die Angabe der Postleitzahl ist deshalb wichtig, weil einige Unternehmen den Strom nur regional anbieten.

Der Wechsel ist ganz einfach

Ist die Entscheidung gefallen, dann können Sie sich in der Regel direkt online auf der Webseite des Anbieters Ihrer Wahl anmelden. Ihr neuer Versorger übernimmt auch die Kündigung bei Ihrem alten Anbieter für Sie. Der Wechsel macht sich bei Ihnen erst dann bemerkbar, wenn die Stromrechnung nun von einem anderen Absender stammt.

Sie brauchen auch keine Versorgungslücken zu befürchten. In Deutschland ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass die örtlichen Versorger eine lückenlose Belieferung mit Strom sicherstellen müssen, selbst dann, wenn der jeweilige Kunde seinen Vertrag bereits aufgekündigt hat. Es ist also absolut ausgeschlossen, dass durch den Wechsel ein Stromausfall ausgelöst wird, nicht einmal kurzzeitig.

Zudem sind alle Haushalte nur an das Netz des lokalen Stromanbieters angeschlossen, der neue Versorger benutzt dieses Netz lediglich mit. Es können also alle vorhandenen Anlagen weiterbenutzt werden. Selbst der Stromzähler muss nicht ausgetauscht werden.

Was kostet der Wechsel?

Für Sie als Verbraucher ist der Wechsel des Stromanbieters vollkommen kostenlos. Alles, was Sie bezahlen müssen, sind die Versandkosten für die Unterlagen. Weder der alte, noch der neue Versorger wird Ihnen Gebühren für den Wechsel berechnen.

Sie können also vom Wechsel des Stromanbieters nur profitieren. Also: worauf warten Sie?

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